Server in Nürnberg · verschlüsselt
SICHERHEIT

Patientendaten fallen unter Art. 9 DSGVO. So behandeln wir sie.

MitaBase läuft auf eigenen Servern bei Hetzner in Nürnberg. Patientendaten liegen auf einer LUKS2-verschlüsselten Platte, jeder Kunde hat eine eigene Installation mit eigener Datenbank, und verschlüsselte Backups gehen alle 24 Stunden in ein zweites Rechenzentrum in Deutschland. Karte, Routing und Adresssuche laufen auf eigenen Servern: kein Google, kein Mapbox, keine Analytics.

Verantwortlich für die Patientendaten sind Sie, wir verarbeiten sie in Ihrem Auftrag. Deshalb steht hier, wo die Daten liegen und wer sie sonst noch sieht, und nicht, dass uns Sicherheit „am Herzen liegt“.

01 · SPEICHERORT

Wo die Daten liegen

  • Hetzner, Nürnberg

    LUKS2

    Patientendaten auf einer LUKS2-verschlüsselten Platte. Art.-9-Daten liegen nie auf einer unverschlüsselten Platte.

  • Backups in ein zweites Rechenzentrum

    verschlüsselt

    Verschlüsselt, alle 24 Stunden, in ein zweites Rechenzentrum in Deutschland. Fällt das erste aus, steht der letzte Stand aus dem zweiten bereit.

  • Eine Installation je Kunde

    1 Kunde · 1 Installation

    Jeder Kunde bekommt eine eigene Installation mit eigener Datenbank und eigenen Schlüsseln. Ein Einbruch in ein Panel erreicht einen Kunden, nicht alle.

  • Verschlüsselt unterwegs

    TLS

    Jede Verbindung zwischen Browser, App und Server ist mit TLS verschlüsselt. Patientendaten reisen nie im Klartext.

02 · DRITTE

Wer sie sonst noch sieht

  • Karte, Routing, Ortung: bei uns

    selbst gehostet

    Kartenkacheln, Routenberechnung, Adresssuche und sogar die Schriften kommen von eigenen Servern in Deutschland. Kein Google, kein Mapbox, kein Schlüssel eines Dritten.

  • Benachrichtigungen ohne Patientennamen

    ohne Namen

    Der Server spricht Apple und Google direkt an, ohne Push-Dienstleister dazwischen. Die Nachricht und die Karte auf dem Sperrbildschirm nennen nie einen Patientennamen.

  • Unser Hub sieht Ihre Daten nicht

    nur Lizenz

    Ihre Installation meldet sich einmal am Tag beim Hub, nur für die Lizenz. Der Hub greift nie in eine Kundeninstallation hinein.

  • Keine Analytics

    0 Tracker

    Nirgends. Auch nicht auf dieser Seite. Prüfen Sie es im Netzwerk-Tab Ihres Browsers.

Die Fahrer-App und was sie aufzeichnet
03 · ZUGRIFF

Wer was darf

  • Rechte im Server, nicht in der Oberfläche

    serverseitig

    Jede Anfrage wird im Server gegen die Rolle geprüft, nicht nur in der Oberfläche ausgeblendet. Ein Fahrer sieht seine Aufträge, sonst nichts.

  • Protokolle, die niemand kürzt

    lückenlos

    Arbeitszeit und Geld sind lückenlos protokolliert. Eine Löschung braucht erweiterte Rechte und einen geschriebenen Grund, der im Protokoll bleibt.

  • Passwortwechsel beendet jede Sitzung

    sofort

    Sofort, auf allen Geräten, nicht erst beim nächsten Ablauf.

  • Jede Datei wird geprüft

    geprüft

    Jede hochgeladene Datei wird geprüft; was nicht passt, wird abgewiesen und gelöscht. Private Dokumente sind nur mit Anmeldung erreichbar, nie über einen Link.

  • Zugangsdaten verschlüsselt auf dem Telefon

    verschlüsselt

    Die Fahrer-App legt Anmeldedaten im verschlüsselten Speicher des Geräts ab, nicht in einer Datei.

04 · VERTRAG

Vertrag und Verantwortung

  • Sie sind verantwortlich, wir verarbeiten

    Art. 28

    Ihr Betrieb bleibt Verantwortlicher für die Patientendaten, MitaBase verarbeitet sie in Ihrem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen wir mit Ihnen in Textform, bevor wir personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten; er wird gerade mit einem Anwalt fertiggestellt.

  • Zahlung per SEPA, keine Kartendaten

    SEPA

    Abgerechnet wird per SEPA-Lastschrift. Kreditkartendaten werden nirgends erfasst oder gespeichert.

  • Sicherheitslücke gefunden?

    security.txt

    Schreiben Sie an info@mitabase.com. Wir antworten werktags und nennen Ihnen, was wir tun.

WAS FEHLT

Was wir nicht haben

Diese Liste steht hier, weil sie sonst jemand anders findet. Ein Zertifikat, das wir nicht haben, behaupten wir nicht. Ein Anbieter, der seine Lücken nennt, ist der einzige, dessen übrige Angaben Sie prüfen müssen statt glauben.

  • Kein ISO 27001, kein C5. Kein Zertifikat irgendeiner Art.
  • Der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und das TOM-Dokument werden mit einem Anwalt fertiggestellt. Bis sie geprüft sind, bieten wir sie nicht an.
  • EXIF-Daten in Fotos werden nicht entfernt. Wir sagen es lieber, als eine Bereinigung anzudeuten, die nicht stattfindet.
  • Keine Schnittstelle zu Kostenträgern: kein § 301, kein § 302, kein EDIFACT.
FRAGEN

Häufige Fragen

Wer sieht die Position des Fahrers, und wie lange?

Nur Ihre Disposition, in Ihrer eigenen Installation, und nur während einer offenen Schicht, nachdem der Fahrer „Position teilen“ bestätigt hat. Mit „Gehen“ oder dem Abmelden endet die Übertragung sofort. Eine Fahrspur wird nicht gespeichert: sichtbar ist nur die Spur der letzten Minuten, je nach Einstellung Ihres Betriebs 5 bis 60, ältere Punkte werden verworfen. An der Fahrt bleiben die berechnete Ankunftszeit und der Zeitpunkt der Ankunft. Beim Stempeln wird der Standort einmal mit dem Zeiteintrag gespeichert, als Nachweis der Arbeitszeit.

GPS im Fahrzeug, was sagt der Betriebsrat?

Er hat ein Wort mitzureden: GPS im Dienst ist mitbestimmungspflichtig nach § 87 BetrVG. Erfasst werden die Position während des Dienstes, die Arbeitszeit und die gefahrenen Aufträge. Kein Mikrofon, keine privaten Wege, keine Auswertung nach Feierabend. Der Fahrer kann die Positionsfreigabe in der App abschalten; alles Übrige funktioniert weiter.

Bleiben Patientendaten auf den Telefonen der Fahrer?

Nicht dauerhaft. Die Fahrten mit Name und Adresse hält die App nur im Arbeitsspeicher; auf dem Telefon werden sie nicht gespeichert. Ein Foto, etwa vom Transportschein, bleibt nur, bis der Server den Empfang bestätigt hat, dann löscht die App es. Auf Bildschirmen mit Patientendaten unterbindet die App Bildschirmfotos, soweit das Betriebssystem das zulässt. Beim Abmelden löscht die App das Anmeldetoken.

Wie lange werden Transportscheine und Belege aufbewahrt?

So lange, wie das Gesetz es verlangt: Transportscheine, Fahrten und Belege sind Buchungsbelege und werden in der Voreinstellung acht Jahre aufbewahrt (§ 147 AO, § 257 HGB). Die Frist legen Sie als Verantwortlicher fest, in den gesetzlichen Grenzen. Nach Ablauf werden die Unterlagen gelöscht.

Was passiert mit unseren Daten, wenn wir kündigen?

Nach Vertragsende stehen Ihre Daten 30 Kalendertage lang zum Export bereit, in einem gängigen, maschinenlesbaren Format. Danach löschen wir sie vollständig, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. In den verschlüsselten Datensicherungen können gelöschte Daten noch bis zum Überschreiben der Sicherung enthalten sein.